Einweihung des barrierefreien Zugangs
Kennt man die lange Vorgeschichte dieses Projektes, an dem sich schon mehrere Generationen Ältestenkreise die Zähne ausgebissen hatten, ist es kaum zu glauben, dass in einem Bauzeitraum von nur drei Monaten die Christuskirche um einen neuen barrierefreien, behindertengerechten und repräsentativen Zugang von der Westseite bereichert werden konnte. Ganz offiziell rollten nach dem symbolträchtigen Schnitt durch das Band von Bürgermeister Lothar Quast, Herrn Kämpgen, dem Beauftragten der AG Barrierefreiheit sowie den Auszubildenden der Stadt Mannheim aus dem Bereich Landschafts- und Gartenbau am 26. Oktober die ersten beiden elektrischen Rollstühlen bis in die Christuskirche, ein Augenblick, auf den Pfarrer i. R. Schlage seit Jahren gewartet hatte. In seiner Rede dankte Herr Kämpgen vor allem den Rollstuhlfahrern für ihre Geduld. Neben diversen Treppenstufen über einen Höhenunterschied von 0,85 m galt es nämlich noch viele andere Barrieren zu überwinden, bis eine praktikable, denkmalschutzgerechte, funktionale und letztendlich auch finanzierbare Lösung gefunden worden war. Diese hat die Christuskirche nicht nur den Verantwortlichen der Stadt Mannheim aus den Bereichen Denkmalschutz, Landschafts- und Gartenbau, der Bauabteilung des Kirchenverwaltungsamtes und der Beratung durch die AG Barrierefreiheit zu verdanken, sondern auch der Hartnäckigkeit des neu gewählten Ältestenkreises und seines Vorsitzenden Heinz-Günther Kämpgen, der nicht versäumte, vor Bürgermeister Lothar Quast und den Vertretern des Amtes für Denkmalschutzes den nächsten Wunsch der Christuskirche zum 100jährigen Jubiläum vorzubringen, den nach einer Sanierung des Kirchenvorplatzes. Dieser festliche Anlass fand seinen würdigen Abschluss im Konfirmandensaal bei Sekt, Wein und allerlei Delikatessen, die der Festausschuss liebevoll vorbereitet hatte. (sb)
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